Schungit - EMF

 

Schungit und elektromagnetische Felder (EMF)

Materialwissenschaft trifft komplementäre Praxis in Österreich

Von Andreas Krobath, Schungit Experte mit 20 Jahren Erfahrung – Gastein, Österreich


Elektromagnetische Felder (EMF) sind ein fester Bestandteil unseres modernen Alltags: Smartphones, WLAN-Router, Smart-Home-Technologien und Mobilfunknetze prägen unsere Lebensumgebung. In meiner langjährigen komplementären Praxis in Österreich begegnen mir Menschen, die sensibel auf Dauerbelastungen reagieren und nach materialbasierten, nicht-invasiven Ergänzungen suchen.

Dieser Beitrag beleuchtet ausschließlich die physikalisch-chemischen Eigenschaften von Edelschungit aus materialwissenschaftlicher Sicht. Es werden keine Heilversprechen abgegeben.

Schungit – karbonreiches Naturmaterial aus Karelien

Schungit ist ein natürlich vorkommendes, kohlenstoffhaltiges Gestein aus der Region Karelien (Russland). Hochreine Varianten – oft als Edelschungit bezeichnet – weisen einen Kohlenstoffgehalt von über 90 % auf.

Besonders interessant aus materialkundlicher Perspektive sind fullerenähnliche Kohlenstoffstrukturen,
die in Schungit nachgewiesen wurden. Die Erforschung synthetischer Fullerene wurde 1996 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet – ein Meilenstein der Kohlenstoffforschung, der auch das Interesse an natürlichen Kohlenstoffmatrizen wie Schungit verstärkte.

Mineralogische Eckdaten:
- Kohlenstoffgehalt: ca. 20–98 %
- Mohs-Härte: 3–4
- Dichte: ca. 2–2,5 g/cm³
- Herkunft hochwertiger Vorkommen: Zazhoginskiy-Mine, Karelien

EMF und biologische Systeme – Stand der Forschung

Elektromagnetische Felder im Alltagsbereich gelten als nicht-ionisierend. Dennoch untersucht die Forschung seit Jahren mögliche Wechselwirkungen mit biologischen Systemen, insbesondere im Zusammenhang mit oxidativem Stress und Zellmembranprozessen.

Eine experimentelle Studie aus dem Jahr 2021, veröffentlicht in Current Applied Physics, untersuchte ultradünne, flexible Schungit-Platten im Frequenzbereich von 100 kHz bis 40 GHz. Die Ergebnisse zeigten eine messbare Abschirmwirkung gegen elektromagnetische Strahlung, die stark vom Kohlenstoffgehalt abhängt. Hochreiner Edelschungit wies dabei die stärkste Abschirmung auf, während Schungit geringeren Kohlenstoffgehalts eine teils absorbierende Wirkung zeigte (Antonets et al., 2021, DOI: 10.1016/j.cap.2021.06.008).

Materialwissenschaftliche Untersuchungen zu Schungit

Schungit zeigt eine hohe Adsorptionsfähigkeit für bestimmte organische Verbindungen und Schwermetalle. Hochreiner Edelschungit ist zudem elektrisch leitfähig, was sich mit einfachen Messgeräten nachweisen lässt. In einem Video wird dies demonstriert: Messung mit dem Gerät Liumy LM7001.

YouTube-Video:



Praxisbeobachtungen aus Österreich

In meiner praktischen Arbeit seit 2003 wird Schungit vor allem aber Edelschungit vereinzelt als ergänzendes Naturmaterial eingesetzt – stets in Kombination mit allgemeinen Maßnahmen zur Reduktion von EMF-Exposition.

Fazit

Schungit ist aus materialwissenschaftlicher Sicht ein außergewöhnliches kohlenstoffbasiertes Naturmaterial mit interessanten physikalischen Eigenschaften. Für EMF-belastete Umgebungen kann es ergänzend getestet werden.

→ Wissenschaftliche Schungit-Studien und umfassendes Lexikon: schungit.eu/studien

Hinweis: Dieser Beitrag informiert über Materialeigenschaften. Keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen bitte Rücksprache mit einem Arzt halten.


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